
Italien · Österreich · Schweiz
Familienwanderwoche Reschensee
Familienwanderwoche Reschensee
Dauer
7 Tage
Start/Ende
Reschen
Reiseart
Individuell · Gruppe
Anspruch
Einfach
Unterbringung
Hotel
Überblick
Rund um den Reschensee wanderst du auf markierten Wegen zwischen 1.500 und 2.635 Metern: zum Seeköpfl, nach Langtaufers an den Fuß des Gletschers, zur Sesvennahütte und über die Plamort-Hochebene. Bergbahnen helfen beim Aufstieg, zwei Gipfeltage wechseln mit leichteren Tagen.
Wer zum ersten Mal an den Reschensee kommt, staunt über den einsamen Kirchturm, der aus dem tiefblauen Wasser ragt – der Rest des Dorfes liegt seit über siebzig Jahren darunter. Es ist der ungewöhnlichste Ort, den man sich für den Auftakt einer Wanderwoche vorstellen kann, und er setzt den Ton: Hier oben hat fast jede Landschaft eine Geschichte, die man nicht erwartet hätte. Rund um den See erstrecken sich weite Hochebenen, gerahmt von Dreitausendern und den Grenzen dreier Länder. Du nutzt die Bergbahnen, um schnell nach oben zu kommen, und gehst den Rest zu Fuß. Fünf Wandertage, jeder mit einem eigenen Ziel – kein Streckensammeln, sondern jeden Tag ein Grund, warum man gerade dort hinaufgeht. Zwei praktische Vorteile: Während sich in den Tälern die Hitze staut, bleibt es hier oben angenehm frisch. Und mit dem Südtirol Guest Pass fährst du kostenlos mit Bus und Bahn durch ganz Südtirol – bis hinüber ins Schweizer Münstertal.
Tour-Code
Toursprache
DeutschReiseverlauf
Tag 1
Anreise zum Reschensee
Herzlich willkommen am Reschensee! Nach dem Check-in stimmst du dich bei einem gemütlichen Uferspaziergang auf die kommenden Tage ein und bestaunst das Wahrzeichen der Region, den Kirchturm von Alt-Graun, der seit über siebzig Jahren aus dem Wasser ragt. Im Museum Vinschger Oberland in Graun kannst du mehr über die spannende Geschichte des versunkenen Dorfes erfahren. Am Abend stellt dir dein Bergwanderführer das Wochenprogramm vor.
Anreise zum Reschensee
Tag 1
Herzlich willkommen am Reschensee! Nach dem Check-in stimmst du dich bei einem gemütlichen Uferspaziergang auf die kommenden Tage ein und bestaunst das Wahrzeichen der Region, den Kirchturm von Alt-Graun, der seit über siebzig Jahren aus dem Wasser ragt. Im Museum Vinschger Oberland in Graun kannst du mehr über die spannende Geschichte des versunkenen Dorfes erfahren. Am Abend stellt dir dein Bergwanderführer das Wochenprogramm vor.
Tag 2
Panoramaweg Schöneben – Haideralm
Der Einstieg in die Woche und die schönste Aussicht auf das, was dich erwartet. Mit der Seilbahn geht es hinauf nach Schöneben, von wo aus der gesamte See unter dir liegt. Der Höhenweg führt durch weites Almgelände hinüber zur Haideralm – mit Blick auf die Gletscher der Ötztaler Alpen und, bei klarer Sicht, bis zum Ortler. Unterwegs lädt eine bewirtschaftete Alm zur Einkehr. Hinunter geht es bequem mit der Haideralmbahn, sodass du am frühen Nachmittag zurück bist.
Panoramaweg Schöneben – Haideralm
Tag 2
Der Einstieg in die Woche und die schönste Aussicht auf das, was dich erwartet. Mit der Seilbahn geht es hinauf nach Schöneben, von wo aus der gesamte See unter dir liegt. Der Höhenweg führt durch weites Almgelände hinüber zur Haideralm – mit Blick auf die Gletscher der Ötztaler Alpen und, bei klarer Sicht, bis zum Ortler. Unterwegs lädt eine bewirtschaftete Alm zur Einkehr. Hinunter geht es bequem mit der Haideralmbahn, sodass du am frühen Nachmittag zurück bist.
Tag 3
Seeköpfl – der Gipfeltag
Der höchste Punkt der Woche und der erste der beiden langen Tage. Mit Unterstützung der Gondelbahnen beginnt die Tour oberhalb des Sees und führt durch Almgelände, gesäumt von alten Zirben, hinauf zum Seeköpfl auf 2.635 Metern. Der Weg passiert kleine, versteckte Bergseen, und oben reicht der Blick über drei Länder. Es ist der Tag, an dem am Abend jeder sein Gipfelfoto hat. Wer den Schlussanstieg auslassen möchte, kann die Tour nach Absprache um rund 4 Kilometer und 450 Höhenmeter verkürzen und unten auf die Gruppe warten.
Seeköpfl – der Gipfeltag
Tag 3
Der höchste Punkt der Woche und der erste der beiden langen Tage. Mit Unterstützung der Gondelbahnen beginnt die Tour oberhalb des Sees und führt durch Almgelände, gesäumt von alten Zirben, hinauf zum Seeköpfl auf 2.635 Metern. Der Weg passiert kleine, versteckte Bergseen, und oben reicht der Blick über drei Länder. Es ist der Tag, an dem am Abend jeder sein Gipfelfoto hat. Wer den Schlussanstieg auslassen möchte, kann die Tour nach Absprache um rund 4 Kilometer und 450 Höhenmeter verkürzen und unten auf die Gruppe warten.
Tag 4
Langtaufers – am Fuß des Gletschers
Das abgeschiedene Langtauferer Tal neben dem Reschensee ist der ursprünglichste Winkel der ganzen Region. Vom Talschluss führt der Weg hinein bis unter die Zunge des Gletschers – für die meisten Jugendlichen das erste Mal, dass sie einem Gletscher so nahekommen. Einkehr auf der Hütte mit Blick auf die Eislandschaft, danach derselbe Weg zurück. Bewusst als kurze Tour angelegt, damit nach dem Gipfeltag Erholung bleibt. Am Nachmittag geht es zum Haidersee bei St. Valentin: deutlich wärmer als der Reschensee und der Badeplatz der Region.
Langtaufers – am Fuß des Gletschers
Tag 4
Das abgeschiedene Langtauferer Tal neben dem Reschensee ist der ursprünglichste Winkel der ganzen Region. Vom Talschluss führt der Weg hinein bis unter die Zunge des Gletschers – für die meisten Jugendlichen das erste Mal, dass sie einem Gletscher so nahekommen. Einkehr auf der Hütte mit Blick auf die Eislandschaft, danach derselbe Weg zurück. Bewusst als kurze Tour angelegt, damit nach dem Gipfeltag Erholung bleibt. Am Nachmittag geht es zum Haidersee bei St. Valentin: deutlich wärmer als der Reschensee und der Badeplatz der Region.
Tag 5
Watles und der Weg zur Sesvennahütte
Der zweite große Tag führt hinüber in den sonnigen Obervinschgau. Vom Erlebnisberg Watles verläuft der Panoramaweg über saftige Almwiesen und an einem Wasserfall vorbei hinauf zur Sesvennahütte, die kurz vor der Schweizer Grenze in den Almwiesen liegt. Murmeltiere und Gämsen sind hier fast garantiert, mit etwas Glück zeigt sich auch ein Steinbock. Zurück geht es über einen angenehmen Höhenweg zum Watles-Lift.
Watles und der Weg zur Sesvennahütte
Tag 5
Der zweite große Tag führt hinüber in den sonnigen Obervinschgau. Vom Erlebnisberg Watles verläuft der Panoramaweg über saftige Almwiesen und an einem Wasserfall vorbei hinauf zur Sesvennahütte, die kurz vor der Schweizer Grenze in den Almwiesen liegt. Murmeltiere und Gämsen sind hier fast garantiert, mit etwas Glück zeigt sich auch ein Steinbock. Zurück geht es über einen angenehmen Höhenweg zum Watles-Lift.
Tag 6
Plamort und die Panzersperren
Der letzte Wandertag führt auf die stille Hochebene Plamort. Was oben wartet, hat kaum jemand erwartet: reihenweise Betonzähne mitten in der Almlandschaft, Panzersperren des Alpenwalls aus dem Zweiten Weltkrieg, die nie zum Einsatz kamen. Ein ungewöhnliches Ziel und einer der Orte, von denen zu Hause tatsächlich erzählt wird. Der Blick reicht weit über den See bis zu den Gipfeln dreier Länder. Rückkehr am frühen Nachmittag – Zeit zum Packen, für einen letzten Sprung in den Haidersee oder einen Bummel durch Glurns. Am Abend klingt die Woche bei einem gemeinsamen Abschiedsessen mit Vinschgauer Spezialitäten aus.
Plamort und die Panzersperren
Tag 6
Der letzte Wandertag führt auf die stille Hochebene Plamort. Was oben wartet, hat kaum jemand erwartet: reihenweise Betonzähne mitten in der Almlandschaft, Panzersperren des Alpenwalls aus dem Zweiten Weltkrieg, die nie zum Einsatz kamen. Ein ungewöhnliches Ziel und einer der Orte, von denen zu Hause tatsächlich erzählt wird. Der Blick reicht weit über den See bis zu den Gipfeln dreier Länder. Rückkehr am frühen Nachmittag – Zeit zum Packen, für einen letzten Sprung in den Haidersee oder einen Bummel durch Glurns. Am Abend klingt die Woche bei einem gemeinsamen Abschiedsessen mit Vinschgauer Spezialitäten aus.
Tag 7
Heimreise
Die gemeinsame Wanderwoche endet nach dem Frühstück – mit vielen Postkartenmotiven und unvergesslichen Familien- und Gruppenmomenten im Kopf verabschiedest du dich von deinem Bergwanderführer und trittst die Rückreise an. Falls du immer noch nicht von den Bergen genug bekommen hast, besteht die Möglichkeit, den Aufenthalt noch individuell zu verlängern und die vielen weiteren Attraktionen der Region zu erkunden.
Heimreise
Tag 7
Die gemeinsame Wanderwoche endet nach dem Frühstück – mit vielen Postkartenmotiven und unvergesslichen Familien- und Gruppenmomenten im Kopf verabschiedest du dich von deinem Bergwanderführer und trittst die Rückreise an. Falls du immer noch nicht von den Bergen genug bekommen hast, besteht die Möglichkeit, den Aufenthalt noch individuell zu verlängern und die vielen weiteren Attraktionen der Region zu erkunden.
Preis ab
1.350,00 €
Leistungen
Was ist inkludiert
6 Übernachtungen in einem unserer Partnerhotels inklusive Halbpension
Fahrten mit öffentlichen Bussen und Liften gemäß Programm
Geführte Wanderungen mit Bergwanderführer/in gemäß Programm
Orts- & Kurtaxen
Insolvenzabsicherung
Was ist nicht inkludiert
individuelle An-/Abreise (gern erstellen wir ein passendes Angebot)
Reiseversicherung (gern erstellen wir ein individuelles Angebot)
persönliche Ausrüstung
Trinkgeld
Getränke, Lunchpakete bzw. Mittagessen
Charakter der Reise
Kondition
Einfach
Höhenlage
Gemäßigt
Kultur / Natur
Naturbetont
Fünf Tage zu Fuß, auf markierten Wegen zwischen 1.500 und 2.635 Metern – über offene Almböden, entlang von Höhenwegen mit weitem Blick und einmal bis unter die Zunge eines Gletschers. Die Bergbahnen bringen dich nach oben, den schönsten Teil gehst du selbst.
Die Woche hat zwei Geschwindigkeiten. An zwei Tagen geht es richtig hinauf: bis zu 690 Höhenmeter, vier bis fünf Stunden unterwegs, und oben ein Panorama über drei Länder. An den anderen drei Tagen bist du am Vormittag drei bis vier Stunden unterwegs und am frühen Nachmittag zurück.
Technisch bleibt alles im Rahmen: keine Klettersteige, keine ausgesetzten Stellen. Was du mitbringen solltest, sind Trittsicherheit und Ausdauer für einen Tag im Gebirge. An mehreren Etappen gibt es Bus- oder Bahnverbindungen, mit denen sich die Tour verkürzen lässt – du gehst mit der Gruppe, aber niemand muss jeden Meter mitgehen.
Und drei Nachmittage gehören dir. Ohne Programm, ohne Erwartung.
Geeignet für Familien mit Kindern ab zwölf Jahren, ideal mit Jugendlichen zwischen 14 und 18.
Termine und Preise
Derzeit sind keine Termine verfügbar. Frag uns an, wir finden einen passenden Termin für dich.
AnfragenHinweise zur Reise
Zusatzübernachtungen
Auf Wunsch bieten wir vor oder nach dem Programm auch zusätzliche Übernachtungen in unseren Partnerhotels an (vorbehaltlich Verfügbarkeit).
Anpassung des Programms je nach Witterung
Die Sicherheit unserer Teilnehmer hat bei unseren Aktivreisen oberste Priorität. Da wir häufig in alpinen oder abgelegenen Regionen unterwegs sind, können Witterungsbedingungen wie starker Wind, Nebel, Dauerregen oder Schneefall sowie andere unvorhersehbare Umstände die Durchführung der geplanten Route beeinflussen. In solchen Fällen wird unser erfahrener Bergwanderführer flexibel reagieren und die Route bzw. das Programm entsprechend anpassen, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Diese Entscheidungen erfolgen stets im Interesse aller Teilnehmer, damit die Tour sicher und so erlebnisreich wie möglich bleibt. Etwaige Ansprüche auf Entschädigung sind in solchen Fällen ausgeschlossen.
Unterkunft und Partner
Unterbringung
